Thekenwettbewerb: April

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Ich habe mich für meinen frische Aufbau für ein Hartkäsefeld entschieden. Die verschiedenen Möglichkeiten den Käse zuzuschneiden erlauben einen tollen Aufbau aber seht selbst!

 

Zunächst ist es wichtig festzulegen wie viel Platz man für seinen Aufbau benötigt.

 

 

 

 

Einige Spezialitäten welche ich für meinen Aufbau gewählt habe sind unter anderem:

Val du Val

Aus dem Schweizer Jura stammt diese Rohmilchspezialität. Die Käse werden im Kupferkessel über dem Holzfeuer produziert. Sie werden in der Alpzeit von Juni bis Anfang September hergestellt und entfalten nach ca. 16 Monaten Reifezeit im Felsenkeller einen kräftigenaromatischen Geschmack.

Le Gruyère AOC

Diese Spezialität stammt aus der französischsprachigen Westschweiz. Dort wird  dieser Rohmilchhartkäse mit AOC-Gütesiegel seit fast 1000 Jahren nach einer festgelegten Rezeptur in kleinen Dorfkäsereien gefertig. Jeder Laib reift mindestens 5 Monate, es gibt aber auch Reifestufen bis 14-15 Monate. Durch die Reifung ist jeder Gruyère AOC garantiert Laktosefrei sowie frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen.

Selection Walo: Rotwi Bärgler

Rohmilchhartkäse aus den Bergen des Kantons Bern. Zwölf Monate mit Rotwein affiniert, kräftig würzig mit einem leicht süßlichem Abgang und einem Hauch von Rotwein. Ideal als Dessert Käse und die warme Küche. Ein echter Bergkäse mit Charakter.


Liebend gerne würde ich bei allen meinen verbauten Käsen so sehr ins Detail gehen aber das würde den Rahmen des Blogs sprengen, gerne dürft ihr mich daher auf der Arbeit besuchen, aber bringt ja Zeit mit 😄.

  • Rubachtaler Premium-Bergkäse aus dem Vorarlberg
  • Unsere Heimat Allgäuer Bergkäse
  • Alpkäse Allgäuer Bergkäse
  • Wolfsommelier Kristallbergkäse

Diese Produkte gehören zum Kernsortiment unseres Bergkäsefelds.

 

Die Grundidee für meinen Aufbau habe ich mir bereits einige Tage zuvor durch den Kopf gehen lassen, dennoch war es eine Herausforderung das alles in die Tat umzusetzen. Im nächsten Schritt habe ich die ersten Strukturen gelegt.

 

Nun stand das Grundgerüst, im nächsten Schritt habe ich noch weitere Käse hinzugefügt, und verbaut.

Unter anderem hinzugefügt wurden:

  • Kaiseralm 10 Monate gereift
  • Tannheimertal Bergkäse
  • Voralberger Bergkäse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Comté

Der Comté lässt sich auf das Jahr 1264 datieren. In zwei Dokumenten ist die Herstellung in den Gemeinden Déservillers und Livier belegt. Die Milch wurde damals von verschiedenen Höfen zu den sogenannten fruitières* gebracht. Aus der Milch wurden große, mächtige Käse hergestellt, die einen harten Winter lang die Familien ernähren. Man könnte also sagen die fruitières sind die ersten Käsereigenossenschaften. Je nach Reifestufe schmeckt Comté  buttrig, nussig und fruchtig bis kräftig und körnig.

*Bergmolkereien

 

Nun kommen wir zum Herzstück meines Aufbaus:

Das Herzstück des Aufbaus bildet die Belper KnolleAuch wenn die kleine in Pfeffer gewälzte Kugel aus der Schweiz recht unscheinbar aussieht, so gehört diese kleine Knolle heute zum Besten was die Schweizer Käsekultur zu bieten hat. Man verwendet sie um Salate abzuschmecken oder für Pasta, wie vor 20 Jahren wird sie auch heute noch von Hand geformt. Die Milch und der Knoblauch kommen aus Belp (dort lässt sich auch der Name ableiten) der Pfeffer welcher verwendet wird kommt aus dem Oberland und das Salz aus dem Himalaja.

Diese aromatisch pikante Köstlichkeit aus Rohmilch ist für Käsekenner ein muss! Somit darf sie auch hier nicht fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Den fertigen Aufbau habe ich mit vorgeschnitten Stücken und Zusatzartikeln dekoriert.

 

 

 

 

 

 

Alles in allem hat mir die Aktion sehr viel Spaß gemacht. Während des Aufbaus wurde ich von einigen Kunden auf die „schöne Theke“ angesprochen. Das motiviert natürlich um so mehr! Wie man aber auch unschwer erkennen kann geht es bei Käse nicht nur um Geschmack oder Aussehen sondern auch um Geschichte und Herstellung, eben was dahinter steckt.

Ich sage schon einmal vielen lieben Dank. Im Anschluss habe ich zusätzlich noch mehr Bilder vorbereitet.